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Thema: BGH-Urteil straft Bilderklau im Internet ab!!!!

  1. #1

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    Standard BGH-Urteil straft Bilderklau im Internet ab!!!!

    Der Bundesgerichtshof schiebt dem Bilderklau im Internet einen Riegel vor. Wer zukünftig das Urheberrecht im Internet missachtet, muss mit Zahlung von Schadenersatz rechnen, besagt ein am Freitag veröffentlichtes Urteil. Neben Fotos dürfte dieser Rechtsspruch alle Inhalte wie auch Texte betreffen.

    Wer auf seiner Internetseite auch fremde Inhalte veröffentlicht, kann unter bestimmten Umständen zur Zahlung von Schadensersatz verurteilt werden. Das hat der Bundesgerichtshof (BGH) am Freitag entschieden. Mit dem Urteil betonen die Karlsruher Richter die Verantwortung von Internetseitenbetreibern, bei fremden Inhalten genau zu prüfen, ob und in welcher Form sie veröffentlicht werden (Urteil vom 12. November 2009 - Az.: I ZR 166/07).

    Anbieter von Internetseiten haften für Verstöße von Nutzern

    Im konkreten Fall ging es um zwei Rezeptsammlungen. Auf der Seite chefkoch.de hatten Internetnutzer Rezepte mit Fotos versehen, die sie zuvor von der Seite marions-kochbuch.de kopiert hatten. Die dafür erforderliche Einwilligung hatten die Nutzer nicht. Der BGH hat nun entschieden, dass auch die Betreiber von chefkoch.de für den Rechtsverstoß ihrer Nutzer haften müssen. Die Karlsruher Richter wiesen die Revision gegen ein Urteil des Oberlandesgerichts Hamburg zurück. Damit bestätigten sie auch die Verurteilung zu einem Schadensersatz von 300 Euro - für drei Bilder.

    Internetanbieter müssen Rechte von Fotos überprüfen

    Die Betreiber der Seite haben dem Urteil zufolge nicht ausreichend geprüft, wem die Rechte an den auf ihrer Plattform erschienenen Fotos zustehen. Es reiche nicht aus, in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen die Nutzer darauf hinzuweisen, dass keine urheberrechtsverletzenden Inhalte auf die Seite geladen werden dürfen.

    Rezeptseiten etwas anderes als eBay und Co.
    Entscheidend ist nach Auffassung des BGH, dass die Betreiber der Seite die Rezepte und Fotos wie "eigene Inhalte" dargestellt haben. Unter anderem würden die Rezepte auf chefkoch.de mit einer einheitlichen Kochmütze versehen. Die Betreiber kontrollierten die Rezepte inhaltlich und wiesen ihre Nutzer auf diese Kontrolle hin. Die eigentlichen Verfasser der Rezepts würden lediglich am Rande genannt. Zudem verlange die Beklagte das Einverständnis ihrer Nutzer, dass sie alle zur Verfügung gestellten Rezepte und Bilder beliebig vervielfältigen und an Dritte weitergeben darf, teilte der BGH mit. Damit unterscheide sich chefkoch.de klar von Auktionsplattformen wie eBay oder elektronischen Marktplätzen für fremde Angebote.




    Abmahnfalle Bilderklau

    Das droht Ihnen: Problematisch sind auch Bilder aus dem Internet, die ohne Erlaubnis des Urhebers für eigene Seiten verwendet werden. So hat beispielsweise GeoContent, Lieferant für Satellitenfotos in Google Earth, bereits Homepage-Besitzer abgemahnt, die Screenshots aus dem Online-Globus für eigene Webseiten verwendet hatten. Ähnlich rigoros ging die Bildagentur Getty Images gegen ein Münchner Unternehmen vor. Das hatte widerrechtlich sechs Bilder für seinen Online-Auftritt verwendet und musste dafür mehr als 10.000 Euro zahlen.

    Jeder kennt sie, viele nutzen sie: Avatare. Die kleinen Bildchen hübschen das Profil in einem Online-Forum oder einem sozialen Netzwerk wie Wer-kennt-wen und StudiVZ auf. Gerne werden hier Fotos von Stars oder aus Filmen genommen, der Nutzername entsprechend angepasst. Doch ist dies ein klarer Verstoß gegen das bestehende Urheberrecht durch den Forennutzer.

    Problematisch: Auch Forenbetreiber können bei solchen Urheberrechtsverstößen verantwortlich gemacht werden. Auch nachträgliche Bearbeitungen der Fotos reichen nicht immer aus – das neue Bild müsste eine gewisse eigene Schaffenshöhe erreichen. Ob die erreicht ist, entscheidet im Zweifelsfall der Richter.

    Abmahnfalle Bilderklau
    So schützen Sie sich: Wenn Sie Bilder irgendwo im Internet verwenden - sei es in Foren, Netzwerke oder auf eigenen Seiten - achten Sie immer auf das Copyright der Werke. Als Avatar nehmen Sie am besten doch ein selbstgeschossenes Foto von sich, denn daran besitzen Sie die Rechte.

    Für die Gestaltung von Internetseiten empfiehlt es sich, eines der frei zugänglichen Fotoportale wie polylooks.de zu nutzen. Es gibt zudem zahlreiche Anlaufstellen für kostenlose und gute Bilder, beispielsweise pixelio.de oder stock.xchng. Und zur Schaffenshöhe: Das ursprüngliche Werk muss so stark verfremdet werden, dass das Ausgangsbild nicht mehr erkennbar ist.

    Tauschbörsen

    Das droht Ihnen: Seien wir mal ehrlich: Die meisten Tauschbörsen-Nutzer beschaffen sich illegale Kopien von Software, Filmen und CDs über das Internet. Nur wenige nutzen Programme wie uTorrent oder BitComet zum legalen Datentausch.

    Und genau darin steckt die Gefahr: Film- und Musikindustrie beauftragen mittlerweile spezialisierte Firmen, die Raubkopien-Tauscher über das Netz ausfindig machen. Die Abmahnung inklusive Schadenersatzforderung lässt dann nicht lange auf sich warten. Das kann durchaus teuer werden. Und so mancher Musikpirat ist schon auf eine mit Schadsoftware verseuchte MP3-Datei hereingefallen.

    So schützen Sie sich: Generell ist vom Download urheberrechtlich geschützter Werke aus Tauschbörsen abzuraten. Sollten Sie nicht sicher sein, ob die Datei, die Sie herunterladen möchten, geschützt ist, dann lassen Sie die Finger davon. In Tauschbörsen befinden sich aber auch genügend freie Musikstücke und Filme, die Sie problemlos runterladen können.

    Egal ob legaler oder illegaler Download: Sie sollten die heruntergeladene Datei immer mit einem Virenscanner überprüfen. BitComet beispielsweise bietet eine Option, mit der automatisch jeder Download von einem installierten Virenjäger überprüft wird.

    Quelle
    :!: :!:
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  2. #2

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    höhst interessant.

    danke
    *hihi* ohne Handedasche . . . keine Competition*hihi*

  3. #3

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    das ist schon seit jahren so, nur manche zeitgenossen haben immer noch gedacht, das internet ist ein selbstbedienungsladen.
    da kann man reden und raten, man wird als besserwisser abgetan......

    danke für den beitrag else!!!!
    LG Ute

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  4. #4

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    Den hat mir auch eine Freundin geschickt , will mich ja nicht mit fremden Federn schmücken .. Fand ihn aber unheimlich wichtig . Gerade was einige AVatare angeht .

    Ich weiß zb. das Walt Disneys Rechtsanwälte durch das gesamte Inet ziehen um solche Avatare und auch Signaturen zu finden .
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  5. #5

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    Finds aber nicht gut, dass die Seitenbetreiber für ihre Nutzer verantwortlich gemacht werden. Das ist natürlich schwierig für alle Forumsbetreiber.
    Everybody has their ups and downs, so I decided to have mine between good and great.

  6. #6

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    Na ja das kann man sehen wie man will .. ALs Forumsbetreiber steh man für die Inhalte seiner Seiten gerade . Das ist auch gesetzlich so festgelegt . Wenn du eine Seite hast wo z.b die Infos stehen , wo man wo welche Filme im Netzt bekommen kann , und das an die Öffentlichkeit gelangt , ist der Forumsbetreiber dafür Haftbar . Wenn er sich davon freisprechen kann , dass er nicht wusste welche Inhalte gespostet worden sind , in seiner Abwesenheit und er es beweisen kann dann ist das eine andere Nummer .

    Man muss sich schon Gedanken machen als Forumsbetreiber ob man das Risiko auf sich nehmen möchte oder nicht . Es ist ja nichts anderes , als wenn man schlecht über eine Firma schreibt , mit übler Nachrede oder so, dann bekommt erst der Forenbetreiber " nette " Post oder gleich den Rechtsanwalt zu spüren .

    Von einem Forenbetreiber liegen die Daten auch vor . Denn er bezahlt dafür . Sei es die Lizenzen für ein Boardsoftware oder den Server. Also sind anhand dieser Daten und auch Bankverbindungen bzw PaypalKonto oder Kartennummer sichtbar für Ermittler .

    Wer ein Form betreibt muss sich im klaren sein dadrüber was passieren kann .

    Dafür sind Mods z.b da um dafür zu sorgen das illegale Inhalten, schlecht machen eines Firmenamen usw ( auch Avatare Und Sig) gelöscht werden bzw Entfernt werden .

    SO wie es hier passiert .. Hier sind die Mods fix dahinterher , was leider in anderen Foren nicht passiert .

    Das ist genau mit Texten , wenn man die kopiert . ES MUSS NORNAL immer EINE QUELLE ANGEGEBEN sein . Wenn das nicht der Fall ist kann dich der Betreiber von der jenigen Seite verklagen (wo man das Material kopiert hat ). Ist auch gesetzlich alles festgelegt. Viele Seiten mögen keine direktverlinkung auch dafür kann man verklagt werden ..

    ALso ist schon ein ganz heikles Theman
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  7. #7

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    nun verstehen vielleicht manche, warum wir hier links unanklickbar haben möchten, ausser auf seiten, die zu 100% ok sind.
    und warum wir keine z.b. bunnies als avatar erlauben, und warum wir keine hetzkampagnen auf firmen dulden.

    die gesetzliche situation ist bereits seit bestehen des internets so, meine erste abmahnung bekam ich 2001 wegen eines links. (muss dazu sagen, dass ich beruflich auch in der branche bin und selbst weit über 150 domains hoste und betreue.)

    schade ist nur, dass es menschen gibt, die es nicht einsehen und immer noch texte von anderen sites übernehmen, bilder einfach so als ihre eigenen ansehen und wenn man sie aufklärt, nicht zur einsicht kommen.
    aber dann ist es beruhigend, dass sie damit aufhören wenn sie eine abmahnung bekommen, denn billig ist sowas nicht....

    else, nochmal danke, denn dies ist so ein wichtiges thema.

    als mods sind wir zwar ständig am hinterherschauen, aber eben nur hinterher.
    es ist ein leichtes, mal etwas wichtiges zu übersehen.

    aber ein lob an viele hier, die bereits ihre links unanklickbar machen und auch andere, die es nicht wissen, darauf hinweisen.
    auch an diejenigen ein herzliches DANKE!!!
    LG Ute

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