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Thema: Problem mit meiner neuen Mitarbeiterin

  1. Standard Problem mit meiner neuen Mitarbeiterin

    Muß etwas weiter ausholen:

    Hatte bis Ende letzten Jahres auf Provisionsbasis eine med. Fußpflegerin mit im Laden, die auch Kosmetik und Massagen angeboten hat. Leider waren die Kunden nicht so zufrieden, kamen auch nicht wieder und so haben wir uns getrennt.

    Jetzt hab ich seit 09.01. eine Mitarbeiterin, auch auf Provisionsbasis, die einmal die Woche kommt. Heute war sie also zum 2. Mal da und beschwerte sich, daß sie letzte Woche nur einen Termin gehabt hätte (eine zweite Kundin hat den Termin abgesagt) und heute nur zwei. Dafür würde es sich für sie nicht lohnen, von Giessen nach Frankfurt zu fahren. Kann ich irgendwo verstehen, aber sie sieht nicht ein, daß wir Januar haben (der erfahrungsgemäß am schlechtesten laufende Monat im ganzen Jahr), die Leute im Winter nicht so regelmäßig zur Fußpflege gehen wie im Frühjahr bzw. Sommer und daß sich leider Gottes der durch ihre Vorgängerin verpatzte Kundenstamm erst wieder aufbauen muß bzw. es sich auch erst einmal wieder rumsprechen muß, daß da eine Neue ist.

    Wir haben die Provisionsvereinbarung 60/40 (60 ich, 40 sie), sie hat keinerlei Kosten, bekommt die Instrumente, das Material, Werbung etc. gestellt.

    Jetzt sagt sie heute zu mir, daß sich das für sie nicht rechnet und sie möchte, daß ich ihr zumindest die Spritkosten, das wären 20 € pro Tag zusätzlich zu den 40 % zahle Klar, wenn sie nur eine Fußpflege (29 €) hat, zahle ich 2,60 aus meiner privaten Kasse drauf, Umsatzsteuer von 5,51 € übernehme ich selbstredend auch und die betrieblichen Fixkosten von knapp 5 € zahle ich auch gern noch drauf. Da leg ich ja über 13 € drauf.

    Heute kam dann noch eine Kundin zur Augenbrauenkorrektur, Augenbrauen- und Wimpernfärben spontan vorbei und da hat sie auch dran verdient. Aber sie muß halt auch präsent sein. Für 4 Stunden Arbeit hat sie heute knapp 50 € bekommen. Find ich jetzt nicht so schlecht, ich verdiene auch nicht mehr

    Nach dem Drama mit ihrer Vorgängerin hab ich schon keinen Bock mehr und werde Anfang Februar eine Fachfußpfleger-Ausbildung machen und dann war es das. Mit der Einstellung, für eine Kundin komm ich nicht, kann ich nämlich auch mal so gar nix anfangen. Bis ich die Ausbildung gemacht habe, brauch ich sie aber schon.

    So meine Frage an Euch: Was mache ich jetzt? Ich bin auf keinen Fall bereit, ihr 20 € Spritkosten zu zahlen, zumal mir der Falk Routenplaner was von 6,96 € Benzinkosten für die Strecke erzählt und finde eigentlich die Provisionsvereinbarung fair und sie war damit einverstanden. Außerdem hat sie ja gewußt, daß sie in Frankfurt arbeiten wird. Hab schon überlegt, ob ich ihr die aufgerundet 7 € Benzinkosten anbiete. Aber irgendwie - mir zahlt auch keiner was dafür, daß ich an die Arbeit komme

    Habt Ihr einen Rat?

  2. #2

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    449

    Standard

    Die 60/40 Regelung kenn ich eigentlich nur so, dass sie die 60 % erhält und Du dann in dem Fall die 40%. Die kompletten Fahrtkosten würde ich ihr nicht ersetzen, mich aber evtl. mit 5,- € daran beteiligen. Außerdem könnte sie ja mal die Schläferkunden mit einem Startangebot versuchen zu aktivieren. Ein bisschen was für Kundschaft könnte sie ja auch tun.

    LG
    LG
    HasiX

  3. #3

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    3.294

    Standard

    Ich würde sagen: Trenn dich JETZT von ihr, mach deine Ausbildung und dann biete es deinen Kunden mit an.
    Liebe Grüße Ankili :-)

  4. #4

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    3.216

    Standard

    also in den meisten Fällen ist es so: die Chefin 60% die freie MA 40%. Als Inhaberin zahlt man ja auch Materialkosten, Werbung, Raumkosten, Umsatzsteuer nicht zu vergessen...

    Natürlich ist es ungünstig einen weitenWeg zu fahren, und dann die Kundin nicht kommt oder absagt. Aber das passiert nun mal. Meine liebe Monty kommt aiuch einen weiten Weg zu mir ins Studio und meckert nienich. Klar, ich versuche, ihr immer zwei termine zu geben, damit es sich lohnt, aber manchmal hlässt es sich halt nicht vermeiden.. Und wenn es wirklich mal dumm läuft und ihre Kundin kommt nicht, dann tu ich ihr was ins Schweinchen, ohne dass sie es merkt.. ;-)))
    Ein Schaf ist ein Schaf basta

  5. Standard

    Zitat Zitat von HasiX Beitrag anzeigen
    Die 60/40 Regelung kenn ich eigentlich nur so, dass sie die 60 % erhält und Du dann in dem Fall die 40%. Die kompletten Fahrtkosten würde ich ihr nicht ersetzen, mich aber evtl. mit 5,- € daran beteiligen. Außerdem könnte sie ja mal die Schläferkunden mit einem Startangebot versuchen zu aktivieren. Ein bisschen was für Kundschaft könnte sie ja auch tun.

    LG
    Ich hab auch auf Provisionsbasis gearbeitet und hatte diese 60/40 Regelung, wo der Inhaber 60 % bekommt, in allen Läden wo ich war. War für mich auch okay, denn Material etc. wurde ja immer gestellt. Von den 60 %, die ich bekomme, bleiben mir nach Abzug aller Material-, Betriebskosten und USt. 20 %. Wenn die Mitarbeiterin 60 % bekommen würde, bleibt mir ein Gewinn von etwas über 1 €.

    Das mit den "Schläferkunden" aktivieren find ich eine super Idee - dankeeeeeeeeeee. Werd meiner Mitarbeiterin die Telefonnr. der Kunden geben und dann kann sie die anrufen und sich als Nachfolgerin vorstellen. Denn ich als Ladeninhaberin werde die Kunden nicht anrufen. Sieht so nach Bittstellen aus.

    Nichtsdestotrotz werde ich die Ausbildung zur Fachfußpflegerin machen und dann war es das. Ich kann meinen Kunden nicht alle 6 Monate eine neue Mitarbeiterin vorsetzen - wie sieht das denn aus???

  6. Standard

    Zitat Zitat von Shauni Beitrag anzeigen
    dann tu ich ihr was ins Schweinchen, ohne dass sie es merkt.. ;-)))
    Du bist ein liebes Schaf

    Aber ist es nicht schon ein Stück weit unverschämt, nach 2 Tagen Arbeit Spritkosten ist Höhe von 20 € pro Tag zu verlangen? Als sie das sagte, entglitt mir irgendwie die Gesichtsmuskulatur Als ich auf Provisionsbasis gearbeitet habe, hat mir auch keiner die Anfahrtskosten bezahlt. Wo gibt es das denn überhaupt? Selbst wenn man im Angestelltenverhältnis arbeitet, bekommt man keinen Fahrtkostenzuschuß - das macht man dann über die Steuer.

  7. #7

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    Standard

    was wäre denn, wenn sie sich selbständig machen würde, dann hätte sie alle Kosten und die Kunden würden nicht kommen, aber die fixen Kosten müsste sie doch bezahlen und es ist doch wohl häufig so bei den Anfängen daß man zunächst mal ein Minus macht und es sich bei den Kunden rumsprechen muss......aller Anfang ist schwer.
    du hast doch den selben Verlust wenn eine Kundin nicht kommt und du hast das Risiko.... eine Möglichkeit wäre es wie oben beschrieben mit einem besonderen Angebot und einer oder mehreren kleinen Zeitungsannoncen was die Kunden lockt..... dann verdient sie nicht viel , doch die Kosten kommen auf jeden Fall rein.
    Ihr seid beide auf der fast sicheren Seite und kannst sehen wie zufrieden die Kunden mit ihr sind. ist das dann der Fall, kommen die Kunden auch wieder ....

  8. Standard

    Zitat Zitat von Anke1968 Beitrag anzeigen
    Ich würde sagen: Trenn dich JETZT von ihr, mach deine Ausbildung und dann biete es deinen Kunden mit an.
    jepp, so mach ich das. Rufe morgen dort an, denn das ganze Modul brauche ich nicht. Eine Ausbildung in kosmetischer Fußpflege hab ich. Mir kommt es auf die Skalpelltechnik, Entfernen von Hühneraugen, eingewachsenen Nägeln etc. an. Da bietet die Kosmetikschule individuelle Pakete an.

  9. #9

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    Standard

    also wenn sie jetzt schon ansprüche stellt ja wo kommt man dann hin.. ne ne.. ich denk auf dauer wirst auch kein spass mit ihr kriegen... würds auch so machen dass sie abhakst dich weiterbildest und dann deine kunden annimmst so ists wirklich blöd dass immer wieder mitarbeiterin wechselst dass spricht sich herum und hast womöglich keine kunden mehr...! sie hat ja keine ausgaben in dem sinn nur anfahrt und die arbeit.. und das lässt sie sich dann auch noch bezahlen.. ) wär ja schön wenn wir das auch so bekämen... ))... ne andere sicht wäre es z.b wenn du gar keine zeit dafür hast dannn brauchst wieder ne mitarbeiterin ???

  10. #10
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    Zitat Zitat von Shauni Beitrag anzeigen
    also in den meisten Fällen ist es so: die Chefin 60% die freie MA 40%. Als Inhaberin zahlt man ja auch Materialkosten, Werbung, Raumkosten, Umsatzsteuer nicht zu vergessen...

    Natürlich ist es ungünstig einen weitenWeg zu fahren, und dann die Kundin nicht kommt oder absagt. Aber das passiert nun mal. Meine liebe Monty kommt aiuch einen weiten Weg zu mir ins Studio und meckert nienich. Klar, ich versuche, ihr immer zwei termine zu geben, damit es sich lohnt, aber manchmal hlässt es sich halt nicht vermeiden.. Und wenn es wirklich mal dumm läuft und ihre Kundin kommt nicht, dann tu ich ihr was ins Schweinchen, ohne dass sie es merkt.. ;-)))

    Isch liebe disch.
    Liebe Grüße Karin
    *sehr gut wird man nur wenn einem gut nicht gut genug ist* aus nem Glückskeks

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